Brüchige Waffenruhe in Syrien
Friedensgespräche in Gefahr

Ankara/Damaskus. Trotz der brüchigen Waffenruhe in Syrien treiben die Türkei und Russland die Vorbereitungen für neue Friedensgespräche voran, die am 23. Januar beginnen sollen. Allerdings ist offen, ob die Verhandlungen überhaupt stattfinden. Die Opposition wirft den Regierungstruppen permanente Verstöße gegen die Feuerpause vor, die am Freitag in Kraft getreten war. Einflussreiche Milizen stoppten deswegen ihre Beteiligung an sämtlichen Vorbereitungsgesprächen.

Syriens Luftwaffe griff am Mittwoch erneut das strategisch wichtige Tal Wadi Barada nordwestlich von Damaskus an, von dort werden Millionen Menschen mit Wasser versorgt. Hubschrauber des Regimes hätten mehrere Orte in Wadi Barada mit zehn Fassbomben, deren Einsatz international geächtet ist, bombardiert, erklärte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.
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