04.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Die Welt Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Die Zeitung aus Berlin schreibt zu den Vorschlägen Putins:

Wie soll die Nato auf Putins Vorstoß reagieren? So, als gäbe es diesen Friedensplan nicht. Denn es ist absehbar, wie es nun weitergeht: Ein Noworossija, das nur aus Lugansk und Donezk besteht, ist nicht existenzfähig. Es muss mehr dazu, vor allem Dnepropetrowsk, das industrielle Herzstück der Ukraine. Der Kreml wird also nun die Zeit nutzen, um erneut eine versteckte Invasion vorzubereiten. ... Denkverbote sollte es nicht mehr geben. Denn wenn Putin mit dem erfolgreich ist, was er in der Ukraine exerziert, dann wird das neue Russland eine reale und nicht mehr nur eine abstrakte Gefahr für ganz Europa.

Handelsblatt

Die Zeitung aus Düsseldorf merkt zum Ukraine-Konflikt an:

Auch wenn Merkel nun behauptet, sie und der Präsident seien in der Putin-Frage nicht auseinander, ist es doch beruhigend, dass sie und nicht Gauck zum Nato-Gipfel nach Wales reist. Gefragt sind jetzt Besonnenheit und Beständigkeit im Umgang mit dem russischen Präsidenten Putin - auch wenn es angesichts dessen Unberechenbarkeit noch so schwerfallen mag. Die letzten Tage und das gestrige Telefonat zwischen Putin und ... Poroschenko haben bewiesen, dass es sich auszahlt, nicht jeden Fehdehandschuh aufzunehmen.

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