30.06.2015 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

DNA Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Die französische Regionalzeitung "Dernières Nouvelles d'Alsace" (Straßburg) kommentiert die Terroranschläge in Frankreich und Tunesien:

Frankreich hat Tunesien nach den Anschlag (auf das Bardo-Nationalmuseum in Tunis mit 22 Toten im März) nicht wirklich unterstützt, während die USA schwere Waffen geliefert haben. Fanatische Integristen in Frankreich zu bekämpfen, wird kaum Wirkung zeigen, wenn in Nordafrika Armeen von Terroristen gebildet werden."

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Die in Düsseldorf erscheinende Zeitung schreibt nach dem Terroranschlag auf Urlauber in Tunesien:

Dschihadisten werden in Marokko härter angefasst als in Tunesien. So wurden im März 13 junge Männer verhaftet, weil sie eine marokkanische Filiale des Islamischen Staats gründen wollten. In den vergangenen zwei Jahren wurden dort 27 Terrorzellen ausgehoben. Eine Sicherheitsgarantie ist das zwar noch lange nicht. Doch es zeigt, dass sich ein Land dem Terror nicht fatalistisch ausliefern muss und sich auch nicht scheuen darf, gegen todesverachtende Radikale scharf vorzugehen.

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