Erinnerung an Mauer verblasst

Berlin erinnert am 53. Jahrestag des Mauerbaus an die Opfer der deutschen Teilung. Am Mahnmal der zentralen Mauer-Gedenkstätte legte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Mittwoch einen Kranz nieder. Politiker verschiedener Parteien mahnten, Freiheit und Demokratie immer wieder neu zu verteidigen. Am 13. August 1961 hatte die SED-Führung unter Walter Ulbricht mit dem Bau der Mauer begonnen. Das rund 155 Kilometer lange Bollwerk zerschnitt Berlin mehr als 28 Jahre. Die Teilung endete erst am 9. November 1989.

Wowereit erklärte, die Erinnerung an den Mauerbau und die Opfer sei eine Zukunftsaufgabe. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben allein an der Berliner Mauer mindestens 138 Menschen durch das DDR-Grenzregime. Nach einer aktuellen Meinungsumfrage weiß jeder zweite Deutsche nicht, dass der Mauerbau am 13. August 1961 begann.
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