03.11.2017 - 22:48 Uhr
Deutschland & Welt

Erste Daten für potenzielle Endlager erfragt Die Suche beginnt

Salzgitter. (epd) Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat mit der Suche nach einer Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll begonnen. In einem ersten Schritt sollen alle denkbaren Orte ermittelt werden, die nicht als Endlager infrage kämen, teilte die BGE am Freitag mit. Zu den Ausschlusskriterien gehören etwa Erdbebengefahr oder eine Beschädigung von Gesteinsschichten durch früheren Bergbau.

von Agentur DPAProfil

Die BGE hatte zunächst die Behörden der Bundesländer um die Übermittlung tektonischer, bergtechnischer und hydrogeologischer Daten gebeten. Die BGE sei "allerdings besorgt, dass viele Daten nur analog, also in Papierform, vorliegen", erläuterte BGE-Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser. Dies und die "doch zum Teil unterschiedlichen Qualitäten der Datenlieferungen" könne zu zeitlichen Verzögerungen führen.

Nach der Auswertung will die BGE weitere Informationen zu den Vorkommen der für ein Endlager infrage kommenden "potenziellen Wirtsgesteinen" Salz, Ton und Granit einholen. Nach dem Standortauswahlgesetz soll ein Endlagerstandort bis 2031 gefunden sein.

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