EU will nach Eier-Skandal Warnsystem verbessern
Schnell geht anders

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) nach Beratungen mit EU-Agrarministern in Tallinn (Estland). Bild: Ansgar Haase/dpa

Tallinn. Als Reaktion auf den globalen Eier-Skandal will die EU das Schnellwarnsystem optimieren. Der Informationsaustausch zwischen unterschiedlichen Systemen müsse verbessert werden, räumte der für Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis am Dienstag nach Beratungen mit den EU-Agrarministern ein. Darüber soll bei einem weiteren Treffen am 26. September gesprochen werden.

Der Skandal um mit dem Insektengift Fipronil verunreinigte Eiern, stand auf der Tagesordnung bei einem EU-Ministertreffen. Niederländische Behörden hatten auf eine Anfrage belgischer Kollegen monatelang nicht reagiert - beide informierten in dieser Zeit kein betroffenes Land über den Anfangsverdacht. Inzwischen seien alle verdächtigen Betriebe gesperrt und die verunreinigten Eierprodukte vernichtet worden.
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