25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

FAZ Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Die "Frankfurter Allgemeine" schreibt zum Konflikt in der Ukraine:

Mit der öffentlichen Vorführung von Kriegsgefangenen haben sich die Separatisten im Osten der Ukraine am Wochenende weiter in die Nähe ebenjener "Faschisten" begeben, als die sie ihre Gegner und die Regierung in Kiew beschimpfen. Die Verdrehung von Vergangenheit und Gegenwart aber wird ihnen und ihren Moskauer Propagandahelfern nicht gelingen.

General-Anzeiger

Die Zeitung aus Bonn meint zur Rolle der Nato im Konflikt mit Russland:

Dass die Nato eines Tages mit Radar und Abschussrampen Russland im Visier haben würde, hatte Moskau der Allianz schon früh unterstellt. ... Kaum vorzustellen, dass die Nato-Staats- und Regierungschefs den von Polen und dem Baltikum nun erhofften Schwenk mitmachen. Eine offensichtliche Provokation des Kreml in derzeitigen Lage kann niemand wirklich wollen.

Stuttgarter Zeitung

Das Blatt meint zu Angela Merkels Krisendiplomatie:

Als Weltpolitikerin regiert Angela Merkel häufig gegen die Mehrheitsmeinung. Das gilt auch im Falle der Waffenhilfe für die Kurden. ... Aber es herrschen eben auch nicht allerorten derart harmonische Zustände, dass sie stets als Ausrede taugt. ... Umso sträflicher ist es, dass die Kanzlerin im Sinn hatte, diese Epochenwende in der deutschen Außenpolitik beiläufig verkünden zu lassen. Sie wird nicht umhin können, selbst Erklärungen zu liefern.

The Times

Die britische Zeitung schreibt über den Kampf gegen die Terrorgruppe IS:

Der syrische Präsident Baschar al-Assad präsentiert sich als möglicher Verbündeter des Westens im Kampf gegen die Extremisten des Islamischen Staates. Dieses Angebot des Staatschefs ... sollte strikt abgelehnt werden. ... Die Entwaffnung dieser Kämpfer ist zu wichtig und zu dringend, um zum Teil eines Spiels zu werden, dessen Regeln von Assad diktiert werden.

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