Forderung des US-Außenministers Tillerson
Kampf gegen IS soll weitergehen

Kuwait-Stadt. Die Nato will ihren Einsatz zur Unterstützung irakischer Sicherheitskräfte ausbauen, um ein mögliches Wiedererstarken der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu verhindern. Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte am Dienstag an, dass eine neue Ausbildungsmission im Sommer beginnen solle. Er erwarte eine entsprechende Entscheidung von dem am Mittwoch beginnenden Verteidigungsministertreffen in Brüssel. Von der Regierung im Irak liege eine Bitte um den Einsatz bereits vor, erklärte Stoltenberg.

Die Nato bildet bereits seit einiger Zeit wieder Sicherheitskräfte im Irak aus, um ihnen zum Beispiel beizubringen, wie man Sprengfallen entschärft. Mit rund 20 ständigen Mitarbeitern ist die Mission allerdings sehr klein. Der neue Einsatz soll unter anderem den Aufbau von Militärakademien ermöglichen. Zahlen zur möglichen Personalstärke nannte Stoltenberg nicht.

Unterdessen hat US-Außenminister Rex Tillerson dazu aufgerufen, den Kampf gegen den IS bis zur endgültigen Niederlage der Extremisten fortzusetzen. Die Terrormiliz stelle nach dem Ende der großen Militäreinsätze für den Nahen Osten und andere Länder weiterhin eine Gefahr dar, sagte Tillerson am Dienstag in Kuwait zum Auftakt des Außenministertreffens der internationalen Anti-IS-Koalition. Es sei wichtig, zerstörte Gebiete in Syrien und im Irak wiederaufzubauen, erklärte er.
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