04.03.2018 - 22:12 Uhr
Deutschland & Welt

Hackerangriff Dokumente aus Auswärtigem Amt entwendet

Berlin. Der Cyber-Angriff auf die Bundesregierung war Medienberichten zufolge eine gezielte Attacke auf das Referat für Russland und Osteuropa im Auswärtigen Amt. Den Angreifern sei es gelungen, dort eine einstellige Zahl von Dokumenten zu kapern, meldete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf Sicherheitskreise. Es handele sich um geringe Datenmengen, weshalb die Firewall nicht Alarm geschlagen habe. Auch nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" handelte es sich um einen gezielten Angriff auf das Auswärtige Amt. Nach Informationen der Zeitung manipulierten die Angreifer vor rund zwei Jahren eine Lernplattform auf der Internetseite der Bundesakademie für öffentliche Verwaltung mit Spionagesoftware. Die Akademie mit Sitz in Brühl bietet Verwaltungsmitarbeitern des Bundes Fortbildungen an, die als Internet-Kurse gebucht werden können. Die elektronischen Unterlagen eines Fernkurses für Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes seien gezielt mit Spionagesoftware manipuliert worden. Entdeckt wurde die Spionagesoftware demzufolge erst nach einem Hinweis befreundeter Nachrichtendienste. Der Angriff auf das Datennetz des Bundes war Mitte der Woche publik geworden.Die Bundesanwaltschaft leitete Vorermittlungen ein

von Agentur DPAProfil
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