Handschlag in Minsk

Im Ukraine-Konflikt haben sich erstmals seit Monaten zwei Hauptakteure getroffen: Kremlchef Wladimir Putin (links) und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko (rechts) geben sich die Hand. Bild: dpa
Bei ihrem ersten Treffen seit Wochen haben die Präsidenten Russlands und der Ukraine im größeren Kreis über Friedenslösungen für die umkämpfte Region Donezk beraten. Die Gespräche am Dienstag im weißrussischen Minsk wurden von neuen schweren Gefechten in der Ostukraine überschattet. Dabei kamen nach Angaben aus Kiew seit Wochenbeginn fast 250 prorussische Separatisten ums Leben. Die russische Führung räumte ein, dass sich eigene Soldaten im Nachbarland aufhielten.

"In Minsk entscheidet sich das Schicksal der Welt und Europas", sagte das ukrainische Staatsoberhaupt Petro Poroschenko in der weißrussischen Hauptstadt. Kremlchef Wladimir Putin forderte die Ukraine zur friedlichen Lösung des Konflikts auf. Zu Beginn der Unterredungen gaben sich Putin und Poroschenko die Hand. Am Abend zogen sich beide Staatschefs im Anschluss an ein Abendessen zu Verhandlungen zurück, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.
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