Hoffen in Nahost auf längere Waffenruhe
Kairo soll helfen

Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind am Montag neun Palästinenser getötet worden. Nach Angaben von Sanitätern wurden zehn weitere Menschen verletzt. Drei Palästinenser kamen nach Angaben des Gesundheitsministeriums bei einem gezielten Luftangriff auf ein Auto in der Stadt Gaza ums Leben.

Seit Mitternacht seien mehr als 60 Ziele im Gazastreifen angegriffen worden, teilte eine Armeesprecherin in Tel Aviv mit. Militante Palästinenser hätten in dem Zeitraum mehr als 100 Raketen auf Israel abgefeuert. Israelische Medien berichteten über eine mögliche neue Waffenruhe mit den militanten Palästinensergruppen. Dafür gab es jedoch keine Bestätigung. Die Nachrichtenseite "Walla" berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, Kairo könnte noch am Abend eine mindestens einmonatige Feuerpause ausrufen. Ägypten vermittelt in dem Konflikt. Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef sind seit dem 8. Juli rund 500 Kinder und Jugendliche im Gazastreifen getötet worden. 307 Jungen und 184 Mädchen im Alter von zehn Tagen bis 17 Jahren seien bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen.
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