Im Januar Tarifverhandlungen für Landesangestellte
Gewerkschaften fordern satte Lohnerhöhung

Berlin. Die Gewerkschaften ziehen mit der Forderung nach sechs Prozent mehr Gehalt in die Tarifverhandlungen für die rund eine Million Angestellten der Länder. Das teilten die Vorsitzenden von Verdi, Frank Bsirske, und des Beamtenbunds dbb, Klaus Dauderstädt, am Mittwoch in Berlin mit. Die Forderung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten beinhaltet einen Mindestbetrag in nicht genannter Höhe. Auch andere Komponenten seien hineingerechnet. Für die 40 000 Auszubildenden und die Praktikanten soll es 90 Euro mehr geben. Die Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder soll sich verbessern.

Verhandelt wird ab 18. Januar mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Die angestrebte Tarifeinigung soll auf die 2,2 Millionen Beamten von Ländern und Kommunen sowie Pensionäre übertragen werden. Hessen ist nicht Mitglied in der TdL.
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