Immer wieder Anschläge auf Fußgänger
Fahrzeug als Waffe

Berlin. Ob Attentäter, Amokläufer oder Terrorist: Wann immer Angreifer das Gaspedal durchdrücken, werden aus Fahrzeugen tödliche Rammböcke. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) forderte mehrfach dazu auf, "Ungläubige" zu überfahren. Einige Beispiele:

Am 6. Juli 1989 greift ein Palästinenser einem Busfahrer auf der Strecke von Tel Aviv nach Jerusalem ins Lenkrad. Der Bus stürzt in eine Schlucht, 16 Menschen sterben.

Während des niederländischen Königinnentages am 30. April 2009 fährt ein 38-Jähriger auf den offenen Bus der Königsfamilie zu. Mit seinem Kleinwagen tötet er sieben Menschen und verletzt zehn; die Königsfamilie trifft er nicht.

Minutenlang rast ein 26-Jähriger am 20. Juni 2015 durch die Innenstadt von Graz, überfährt Café-Besucher und Fußgänger. Drei Menschen sterben, 34 werden verletzt. Vor Gericht wird der Mann für nicht zurechnungsfähig erklärt.

Am 14. Juli 2016 , dem französischen Nationalfeiertag, rast in Nizza ein Lkw in eine Menschenmenge. Der islamistische Attentäter tötet 86 Menschen und verletzt mehr als 200.

Am 28. November 2016 rast ein Student der Ohio State University in eine Gruppe Fußgänger. Danach steigt er aus dem Wagen und greift Umstehende mit einem Schlachtermesser an. Elf Menschen werden verletzt. Der IS reklamiert die Attacke später für sich.
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