In USA Papier zu Ermittlungen gegen Trump veröffentlicht
Vollständig entlastet?

Washington. US-Präsident Donald Trump sieht sich durch ein veröffentlichtes Memorandum in den Russland-Ermittlungen entlastet. Es "rehabilitiert mich völlig", twitterte der US-Präsident am Samstag. Es habe weder eine Zusammenarbeit mit Russland noch eine Rechtsbehinderung gegeben. Das Papier wurde vom republikanischen Vorsitzenden des Geheimdienstausschuss im Abgeordnetenhaus verfasst. Im Kern besagt es, dass das FBI bei seinen Ermittlungen in der Russland-Affäre fragwürdige Methoden angewandt habe, um einen ehemaligen Wahlkampfmitarbeiter Trumps geheimdienstlich überwachen zu lassen.

Die oppositionellen Demokraten weisen die Darstellung in dem Papier zurück. Es lasse wichtige Punkte aus und verzerre die Tatsachen. Die Veröffentlichung ziele lediglich darauf ab, die Ermittlungen zu torpedieren. Dem Papier zufolge benutzten die Ermittler ein von einem britischen Ex-Spion erarbeitetes Dossier über angebliche Russland-Verbindungen Trumps, um von einem zuständigen Gericht die Genehmigung zur Überwachung des Wahlkampfmitarbeiters zu erhalten. Der Ex-Spion war von einer Washingtoner Recherchefirma beauftragt worden, die ihrerseits vom Vorstand der Demokraten und dem Wahlkampflager der damaligen Trump-Rivalin Hillary Clinton entlohnt wurde. Auch das FBI betonte, dass das Memo Lücken enthalte und den Sachverhalt nicht korrekt wiedergebe.
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