07.04.2017 - 21:56 Uhr
Deutschland & Welt

Innenminister Herrmann will Überwachung ausweiten Mehr stationäre Überwachung

Ingolstadt. Der öffentliche Nahverkehr in Ingolstadt wird künftig in Teilen mit Videokameras überwacht. An insgesamt sieben Standorten im Stadtgebiet hat die Ingolstädter Verkehrsgesellschaft hochmoderne Überwachungskameras installiert, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag bei der Vorstellung des Systems. "Die Polizei kann anlassbezogen live auf die Aufnahmen zugreifen, beispielsweise um Gefahren gezielter abzuwehren oder Straftäter besser zu verfolgen", erklärte der Minister.

Joachim Herrmann. Bild: Huber
von Agentur DPAProfil

Herrmann kündigte außerdem einen Ausbau der Videoüberwachung im Rahmen des Sicherheitskonzepts "Sicherheit durch Stärke" an. Ein Schwerpunkt soll dabei die dauerhafte stationäre Überwachung sein. Derzeit betreibt die Polizei 34 solcher Kameras in bayerischen Städten. Außerdem sollen die bisher drei mobilen Überwachungsanlagen, die etwa bei Volksfesten oder kriminellen Brennpunkten eingesetzt werden, aufgestockt und durch intelligente Technik ergänzt werden. Diese kann gesuchte Personen oder auffällige Verhaltensweisen erkennen.

Auch bei der kommunalen Überwachung will der Innenminister aufrüsten. Hier sind derzeit rund 500 Kameras unter anderem in Kranken- und Rathäusern im Einsatz.

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