Islamisten drehen Menschen in Damaskus das Wasser ab
Syrien: Die Waffenruhe scheint zu halten

Damaskus. Am ersten Tag der landesweiten Waffenruhe in Syrien haben sich die Konfliktparteien größtenteils an die Feuerpause gehalten. In der Nacht zum Freitag gab es nur vereinzelt und lokal begrenzt Gefechte, am Morgen kamen Luftangriffe auf Rebellenstellungen nahe der Hauptstadt Damaskus hinzu, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Freitag berichtete. Im Wadi Barada hatten Aufständische vor einigen Tagen die Kontrolle über Wasserquellen gewonnen, durch die mehrere Millionen Bewohner der Hauptstadt mit Frischwasser versorgt werden. Unter den Rebellengruppen sind nach Angaben der Beobachtungsstelle auch Kämpfer der Dschabhat Fatah al-Scham, der früheren Nusra-Front. Die Gruppe gilt als Ableger des Terrornetzwerkes Al-Kaida in Syrien. Eine stabile Waffenruhe könnte Grundlage für Gespräche sein, bei denen die Türkei und Russland im Januar in der kasachischen Hauptstadt Astana zwischen Vertretern der syrischen Opposition und der Regierung Assads vermitteln wollen.

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