Israelis und Palästinenser verhandeln wieder
Ägypten in Vermittlerrolle

Nach dem Beginn einer neuen dreitägigen Waffenruhe im Gaza-Krieg versuchen Israelis und Palästinenser, bei Verhandlungen in Kairo doch noch einen Ausweg aus dem Konflikt zu finden. Bei den indirekten Gesprächen unter ägyptischer Vermittlung soll es um eine dauerhafte Entschärfung der Lage gehen. Sollten die Bemühungen fehlschlagen, droht eine weitere Eskalation der Gewalt. Rechtsorientierte israelische Minister verlangen die erneute Entsendung von Bodentruppen in den Gazastreifen und einen Sturz der Hamas, falls die Raketenangriffe auf Israel nicht dauerhaft gestoppt werden. Geheimdienstminister Juval Steinitz bekräftigte die israelische Forderung nach einer vollständigen Entmilitarisierung des Gazastreifens. Die dort herrschende Hamas stellt mehrere Bedingungen für ein Ende der Raketenangriffe, unter anderem eine Aufhebung der Blockade des Palästinensergebiets und die Freilassung von Häftlingen.
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