Kanzlerin will Kramp-Karrenbauer zur CDU-Generalsekretärin machen
Merkel hofft auf neue Impulse

Zwei, die sich ausgezeichnet verstehen: Bundeskanzlerin Angela Merkel (rechts) und Annegret Kramp-Karrenbauer. Bild: Kay Nietfeld/dpa

Berlin. CDU-Chefin Angela Merkel erwartet von Annegret Kramp-Karrenbauer als künftiger Generalsekretärin neue inhaltliche Impulse für die Arbeit der Partei. Sie empfinde es als "ein großes Glück", dass die saarländische Ministerpräsidentin sich künftig dafür einsetzen wolle, die CDU zusammenzuhalten und den Mitgliedern auch "wieder mehr Heimat zu geben", sagte die Kanzlerin am Montag nach Sitzungen der Spitzengremien in Berlin.

Annegret Kramp-Karrenbauer kündigte eine umfassende Programm-debatte in der CDU an. "Die Programmdiskussion ist ein Angebot an alle Gruppierungen in der Partei", sagte die 55 Jahre alte Saarländerin. Sie kündigte ihren Rücktritt als Ministerpräsidentin des Saarlandes an. Ihren Wechsel nach Berlin begründete sie mit der instabilen politischen Lage. Die Demokratie brauche starke Volksparteien. Die Idee des Ämterwechsels stamme von Kramp-Karrenbauer selbst. "Mich hat diese Idee sehr berührt", sagte Merkel.

Merkel dankte dem scheidenden Generalsekretär Peter Tauber für seine Arbeit. Sie kündigte an, in einer Vorstandssitzung am kommenden Sonntag die künftigen Kabinettsmitglieder der CDU benennen zu wollen. Am Montag soll ein Sonderparteitag über den Koalitionsvertrag von Union und SPD abstimmen. Die Delegierten sollen dann auch Kramp-Karrenbauer zur Generalsekretärin wählen. Kommentar und Seite 4
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