08.04.2018 - 21:58 Uhr
Deutschland & Welt

KBV-Chef zu zusätzlichen Vergütungen Mehr Sprechstunden heißt mehr Geld

Berlin. Die Kassenärzte fordern bei der geplanten Ausdehnung der Sprechzeiten für gesetzlich versicherte Patienten zusätzliche Vergütungen. "Ein Viertel mehr Sprechstunden heißt auch ein Viertel mehr Geld", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Die schwarz-rote Koalition will die Sprechzeiten für Kassenpatienten von bisher 20 auf 25 Stunden pro Woche ausweiten, damit sie schneller an Termine kommen.

von Agentur DPAProfil

Gassen äußerte sich skeptisch zu Überlegungen für Tage ohne feste Termine. Bei vielen Fachärzten, die etwa Kernspin machten, könne man Patienten nicht einfach hereinlaufen lassen. Mit Blick auf die geplanten Vorgaben für längere Sprechzeiten sagte er: "Es wäre bei entsprechender Vergütung noch etwas Ressource für die Behandlung gesetzlich Versicherter zu heben." Es dürfte aber schwer werden, so etwas flächendeckend umzusetzen. Nicht in jeder Praxis gebe es den gleichen Anteil gesetzlich und privat Versicherter.

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