05.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Klares Nein zu organisierter Sterbehilfe

von Agentur DPAProfil

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) lehnt organisierte und kommerzielle Angebote der Sterbehilfe weiter ab. Bei der Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union der CDU forderte Gröhe am Donnerstag in Schwerin eine Weiterentwicklung der Palliativmedizin und des Hospizgedankens. "Menschen wollen an der Hand eines anderen sterben und nicht durch die Hand eines anderen", sagte er. Das zeigten Untersuchungen. Der Bundestag will bis 2015 über eine Reform bei der Sterbehilfe entscheiden.

Wenn zur Verbesserung der Lebensqualität Schwerstkranker starke Schmerzmittel gegeben werden, die möglicherweise das Leben verkürzen, müsse dies möglich sein, sagte Gröhe. Es komme auf die Intention an. Die Intention der Lebensverkürzung sei zu Recht verboten und solle auch verboten bleiben.

Auch der Vorsitzende der Senioren-Union der CDU, Otto Wulff, sagte, bei einer Legalisierung bestehe die Gefahr, dass ältere und kranke Menschen unter Druck gesetzt werden könnten, aus dem Leben zu gehen. Wulff sprach von "krankhaften Gedanken", ältere Menschen legal von ihren Beschwerden zu erlösen.

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