13.11.2017 - 22:16 Uhr
Deutschland & Welt

"Kontaktgruppe Zentrales Mittelmeer" will sich für Geflohene in Lybien einsetzen Hilfe für Migranten

Bern. Ausbeutung, Folter und Missbrauch von Flüchtlingen und Migranten auf der Mittelmeerroute sollen gestoppt werden. Darauf haben sich 13 Regierungsvertreter aus Europa und Afrika bei einer Tagung der "Kontaktgruppe Zentrales Mittelmeer" am Montag in der Schweizer Hauptstadt Bern geeinigt.

von Agentur DPAProfil

In ihrer Abschlusserklärung versprechen sie, sich mit Hochdruck für die Freilassung besonders Gefährdeter, etwa von Frauen und Kindern, aus den Haftzentren in Libyen einzusetzen, in die aufgegriffene Migranten gebracht werden. Tausende Geflohene haben von menschenunwürdigen Zuständen berichtet. Die Insassen brauchten dringend humanitäre Hilfe.

"Wir riskieren, dass diese Zeit als dunkles Kapitel in die europäische Geschichte eingeht", sagte die Schweizer Justizministerin Simonetta Sommaruga. Damit das nicht passiere, müsse den akut betroffenen Menschen geholfen und die Stabilität Libyens gestärkt werden.

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