Krieg in Ostukraine
Trotz Waffenruhe Soldat getötet

Kiew/Donezk. In der Ostukraine hat eine neue Waffenruhe vor dem Schulbeginn kein Ende der Kämpfe gebracht. Zwar beruhigte sich die Lage am Freitag etwas, doch sowohl ukrainische Regierungstruppen als auch die von Russland militärisch unterstützten Separatisten berichteten von Toten und Verletzten. Das Feuer hätte um 0.00 Uhr Ortszeit eingestellt werden sollen. Die neue Waffenruhe soll für Kinder auf beiden Seiten einen gefahrlosen Schulanfang am 1. September ermöglichen.

Die Separatisten in Donezk erklärten, einer ihre Kämpfer sei von einem Scharfschützen getötet worden. Die Regierungsseite habe insgesamt fünf Mal gegen die Waffenruhe verstoßen. Auch die Rebellen in Luhansk warfen der ukrainischen Armee Verstöße vor. Sie seien aus schweren Maschinengewehren beschossen worden. Die Regierungsseite meldete einen getöteten Soldaten. Dieser sei kurz vor Mitternacht verletzt worden und später im Krankenhaus gestorben.
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