13.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Leipziger Volkszeitung Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Das sächsische Blatt schreibt zu den Hilfskonvois in die Ukraine:

Eigentlich ist ein Hilfskonvoi, der in ein Krisengebiet fährt, immer willkommen und löst positive Gefühle der Dankbarkeit aus. Nicht so die über 200 Lastwagen, die sich von Moskau aus in Richtung Ostukraine bewegen. Sie lassen Zweifel und Befürchtungen wachsen: Was steckt unter den Planen? Was ist der wahre Zweck der Lieferung? Der Kiewer Regierung, die in Russland den Hauptgegner und Verursacher des Elends in der Ostukraine sieht, muss das Ganze vorkommen, als würde Moskau eine Armee trojanischer Pferde schicken.

Landeszeitung

Das Blatt aus Lüneburg meint zu den russischem Hilfskonvois:

Hat der Kreml einen trojanischen Hilfskonvoi Richtung Ostukraine losgeschickt, um dort die russische Position zu festigen? Oder hat sich der Westen in eine russlandfeindliche Paranoia verrannt? Beantworten lassen sich die Fragen erst, wenn das Internationale Rote Kreuz Zugriff auf die Lkw-Flotte erhält. Dass sie aber gestellt werden müssen, zeigt, wie es um russisch-westliche Verhältnis steht. Misstrauen vergiftet die Atmosphäre im vermeintlich gemeinsam bewohnten europäischen Haus.

La Vanguardia

Die spanische Zeitung schreibt zum derzeitigen Dilemma des US-Präsidenten:

Die Außenpolitik wird für US-Präsident Barack Obama zu einem Leidensweg. Die jüngsten Luftangriffe auf Stellungen der Islamisten im Nordirak verdeutlichen den Zickzack-Kurs der USA, die sich zuvor aus dem Irak-Konflikt zurückgezogen hatten. Obamas Popularität sinkt, und nun muss er auch noch Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Es ist logisch, dass Hillary Clinton zu Obama auf Distanz geht, um ihre Kandidatur für das Präsidentenamt zu stärken. Ihre Kritik kann den Präsidenten noch tiefer in Probleme stürzen.

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