23.08.2017 - 20:38 Uhr
Deutschland & Welt

Leserbrief "Es gibt eine Belastungsgrenze"

Zum Kommentar "Die Festung Europa - ein einziges Armutszeugnis":

von Redaktion OnetzProfil

Der Kommentar ist für mich nicht nachvollziehbar. Er verkennt das Gesamtproblem und verlagert es nur nach Europa. Die Forderung, dass alle europäischen Länder viel mehr Flüchtlinge aufnehmen sollen, stellt nur Symptombekämpfung, aber keine Ursachenlösung dar. Wenn jedes Land 100 000 Flüchtlinge aufnehmen soll, kommen noch mehr und noch mehr in die "gelobten" Länder. Damit wird unsere Kultur nicht fertig, und für alles gibt es eine Belastungsgrenze, auch für jeden von uns. Außerdem weiß der Kommentator ganz genau, dass die meisten "wirtschaftliche" Flüchtlinge sind, siehe die überwiegende Zahl von jungen Männern aus Syrien. Ich würde die Aufnahme von Flüchtlingen stark begrenzen und sie bereits an der Grenze gegebenenfalls zurückweisen. Ich würde auch mit diesen vielen Ländern versuchen, die wirtschaftlichen Beziehungen zu fördern und ihnen vor Ort technische Unterstützung zu geben. Damit würden wir einen besseren Beitrag für Notleidende leisten.

Paul Trapp, 95666 Mitterteich

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