25.04.2018 - 20:00 Uhr
Deutschland & Welt

Leserbrief Hartz IV und der Steuerzahler

Zu "Hartz-IV-Sonderbedarf: Heil will prüfen":

von Externer BeitragProfil

Das hört sich ja grundsätzlich sozial an, wenn den Schwachen etwas gegeben wird. Aber ist es wirklich sozial, wenn das alles über die ehrlichen Steuerzahler finanziert wird, die ja gar keine Möglichkeit haben, auszuweichen, so wie die Großkonzerne oder Superreichen? Man kann das auch mal ganz pragmatisch sehen: Alles, was den Hartz-IV-Empfängern gegeben wird, ist am Monatsende weg. Weg heißt: Es ist bei denen gelandet, die sowieso schon viel zu viel haben. In den Supermärkten, bei Immobilienhaien, nun dann auch noch bei Elektrogroßkonzernen. Jedenfalls sind alle zugewendeten Euros weg, umverteilt, wie es manchmal an anderer Stelle so schön heißt. Dies ist dann auch so oder noch krasser, sollte Hartz IV abgeschafft werden und das vom Berliner SPD-OB propagierte solidarische Grundeinkommen kommen. Wen wundert es da noch, dass die Reichen immer reicher werden und die "doofen" Steuerzahler immer weniger in der Tasche haben?

Wer unschuldig in die Hartz-IV-Lösung kommt, ist selbstverständlich nicht gemeint. Sondern diejenigen, die sich für die Sozial-Lösung entscheiden und damit besser leben im Vergleich zu denen, die sich ihr Brot verdienen wollen oder müssen, weil sie nicht alle Tricks kennen. Sie haben ja kaum Zeit oder nach Feierabend auch keine Lust mehr, sich zu informieren, da sie täglich hart arbeiten.

Johann Strasser, 92559 Winklarn

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