04.03.2018 - 21:28 Uhr
Deutschland & Welt

Leserbrief Palästinenserführung "verschleudert Millionen an Hilfsgeldern"

Zu "UN-Helfer befürchten Gaza-Notstand":

von Externer BeitragProfil

Dass das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNWRA) nach der Streichung der amerikanischen Hilfsgelder nervös wird, ist schon verständlich. Aber das Hilfswerk hat sich in den zurückliegenden Jahren nicht mit Ruhm bekleckert und sollte sich fragen, ob es die bisherigen Mittel richtig eingesetzt hat.

Das UNWRA hat zugelassen, dass seine Einrichtungen von der Hamas als Waffenlager, Abschussstellen für Raketen und Tunneleingänge missbraucht wurden. Wie man verschiedenen Quellen entnehmen kann, baut die Hamas mit Hilfsgeldern, auch von der EU, Tunnels nach Israel, um dort Anschläge zu verüben. Ein Tunnel soll rund fünf Millionen Euro kosten. Jeder Tag, an dem der Grenzübergang von Israel nach Gaza aus Sicherheitsgründen geschlossen werden muss, kostet angeblich etwa 25 000 Euro. Mit diesen Geldern könnte man Wohnungen bauen und die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen. Die Palästinenserführung unter Mahmud Abbas verschleudert Millionen an Hilfsgeldern. Abbas, so heißt es, habe sich eine Villa für 25 Millionen Euro bauen lassen. Trotz knapper Hilfsgelder hat sich Abbas jetzt einen Privat-Jet für 50 Millionen US-Dollar zugelegt.

Die Autonomiebehörde hat alleine in 2017 ca. 350 Millionen US-Dollar an Terroristen und deren Familien gezahlt. Ein palästinensischer Terrorist, verurteilt zu mindestens 20 Jahren Gefängnis, erhält offensichtlich um die 2800 US-Dollar pro Monat. Die Familien von Selbstmordattentätern werden mit ähnlich großzügiger Alimentierung belohnt.

Jetzt frage ich mich, warum das UNWRA ein solches Wehgeschrei anstimmt, bei so viel Geld im Lande? Das Hilfswerk sollte sich lieber darum kümmern, dass die Hilfsgelder nicht in dunklen Kanälen verschwinden, sondern tatsächlich der Bevölkerung in Gaza und dem Westjordanland zugute kommen.

Franz J. Häring, 95671 Bärnau

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