13.12.2017 - 21:52 Uhr
Deutschland & Welt

Mehr Geld für Kampf gegen Terroristen

La Celle-Saint-Cloud. Die Sahel-Staaten in Afrika bekommen für ihren bewaffneten Kampf gegen Terroristen mehr internationale Finanzhilfe. Allein Saudi-Arabien wolle rund 100 Millionen Dollar (rund 85 Millionen Euro) beitragen, kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Mittwoch nach einem Treffen mit mehreren afrikanischen Staatschefs an. Zu dem Treffen auf Schloss La Celle-Saint-Cloud bei Paris waren auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und internationale Partner gekommen. Die G5-Staaten mit Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger und Tschad hatten im laufenden Jahr eine eigene Truppe gegründet, um besser gegen islamistische Rebellen, Terrormilizen und organisierte Kriminalität auf ihrem riesigen Gebiet vorgehen zu können.

von Agentur DPAProfil

Kanzlerin Merkel hat einen raschen Start der Anti-Terroraktionen in der Sahelzone mit logistischer und finanzieller Hilfe aus der EU und Deutschland gefordert. "Es geht hier um eine drängende Aufgabe", sagte sie nach der Konferenz. "Der islamistische Terrorismus breitet sich aus. Wir können nicht warten, sondern wir müssen möglichst schnell auch beginnen, hier diesen Kampf zu führen." Zugleich solle weiter geprüft werden, ob die G5-Sahelmission auch unter dem Dach der Vereinten Nationen stattfinden könne. Deutschland werde den Sahelländern zwischen 2017 und 2021 etwa eine Milliarde Euro Entwicklungshilfe zahlen, sagte Merkel.

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