10.09.2017 - 22:18 Uhr
Deutschland & Welt

Merkel bietet Vermittlung im Konflikt mit Nordkorea an Deutsches Angebot

Berlin/Pjöngjang. Deutschland will mit seiner Erfahrung in internationalen Vermittlungen aktiv bei der diplomatischen Beilegung der Krise um Nordkoreas Atomrüstung helfen. Vor den Beratungen im UN-Sicherheitsrat über neue Sanktionen gegen Nordkorea erklärte die Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Wenn unsere Beteiligung an Gesprächen gewünscht wird, werde ich sofort Ja sagen." Sie verwies dabei im Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" auf die guten Erfahrungen mit den Atomverhandlungen mit dem Iran.

von Agentur DPAProfil

Acht Tage nach dem jüngsten Atomtest Nordkoreas will der UN-Sicherheitsrat an diesem Montag über sein weiteres Vorgehen beraten. Die USA wollen verschärfte Sanktionen gegen Pjöngjang durchsetzen und haben auch ein Ölembargo ins Spiel gebracht. Nordkorea droht für diesen Fall mit Gegenmaßnahmen. Die beiden Vetomächte China und Russland haben dem Entwurf bisher noch nicht zugestimmt.

Am Tag seiner Staatsgründung am Samstag erklärte sich Nordkorea zur "unbezwingbaren Atommacht". Staatsmedien zufolge feierte der Machthaber Kim Jong Un bei einem Bankett zu Ehren seiner Atomtechniker "den jüngsten Test einer Wasserstoffbombe als großen Sieg, den die Koreaner mit ihrem Blut" errungen hätten.

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