Mit Lkw in die Luft gesprengt
Zahlreiche Tote bei Anschlag in Somalia

Bei dem Anschlag am Samstag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden auch mehrere Gebäude beschädigt oder zerstört. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben. Bild: Farah Abdi Warsameh/dpa

Mogadischu. Bei einem der verheerendsten Selbstmordanschläge der vergangenen Jahre in Somalia sind mehr wohl weit mehr als 100 Menschen getötet worden. Etliche Opfer seien am Sonntag aus den Trümmern der beschädigten Gebäude in der Hauptstadt Mogadischu geborgen worden, sagte ein Polizist. Zudem wurden demnach bei der Explosion einer Lastwagenbombe im Zentrum Mogadischus am Samstag rund 120 Menschen verletzt.

Ein Lastwagen sei am Samstag mit hoher Geschwindigkeit eine Straße entlang gerast und habe im Stau stehende Motorräder sowie Autos überrollt oder aus dem Weg geschoben, berichteten Augenzeugen. Sicherheitskräfte hatten demnach versucht, auf den Fahrer zu schießen, er erreichte aber dennoch eine der belebtesten Kreuzungen in Mogadischu und sprengte sich und den Wagen dort in die Luft. Zunächst bekannte sich niemand zu dem Anschlag, der Informationsminister des Landes machte aber die Terrormiliz Al-Shabaab dafür verantwortlich. Was genau das Ziel des Anschlags war, war zunächst unklar.
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