Nordkorea droht mit Vergeltung
Strafe wegen Militärmanöver

Seoul/Osan. Nach dem Beginn eines gemeinsamen Militärmanövers der Vereinigten Staaten mit Südkorea hat Nordkorea seinen Ton verschärft. Ein Sprecher der im Grenzort Panmunjom stationierten Einheit der nordkoreanischen Volksarmee drohte am Dienstag wegen der Übungen im Nachbarland mit "schonungsloser Vergeltung und Bestrafung". Wie die Maßnahmen aussehen sollen, blieb unklar. Der nordkoreanische Armeesprecher unterstellte den USA wie üblich, durch ihr Manöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten. Ungeachtet der zunehmenden Drohungen Nordkoreas betonte der Befehlshaber des Pazifikkommandos der USA, Harry Harris, wie wichtig eine diplomatische Lösung in dem Konflikt sei.

Vor dem Hintergrund des Konflikts mit Nordkorea haben die USA Sanktionen gegen 16 russische und chinesische Einrichtungen verhängt. Das Finanzministerium erklärte am Dienstag, sie würden beschuldigt, indirekt Nordkoreas nukleares und ballistisches Raketenprogramm unterstützt zu haben. "Es ist inakzeptabel, dass Firmen und Einzelpersonen in Russland, China und anderswo Nordkorea helfen, Einkommen zu generieren, mit dem Massenvernichtungswaffen hergestellt werden und die Region destabilisiert wird", erklärte US-Finanzminister Steven Mnuchin. Die US-Sanktionen frieren das Guthaben der Betroffenen in den USA ein. Zudem verbieten sie amerikanischen Unternehmen und Personen, mit ihnen Handel zu treiben.
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