07.03.2018 - 22:04 Uhr
Deutschland & Welt

Nordkorea und USA sollen miteinander sprechen Südkorea will "Vorgespräche"

Seoul/Washington. Nach der Annäherung im Konflikt um Nordkoreas Atomprogramm sieht Südkoreas Präsident Moon Jae In jetzt die USA am Zug. Moon warnte am Mittwoch vor zu großem Optimismus, betonte aber beim Treffen mit den Vorsitzenden politischer Parteien in Seoul, dass er die Bedingungen für die USA gegeben sehe, zumindest "Vorgespräche" mit der kommunistischen Führung in Pjöngjang aufzunehmen. Die US-Regierung von Präsident Donald Trump reagierte zurückhaltend auf den Vorstoß Nordkoreas. Japan äußerte sich ähnlich abwartend.

von Agentur DPAProfil

Nach ihrer Rückkehr von Gesprächen in Pjöngjang hatten Sondergesandte von Moon zuvor erklärt, Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un habe Gespräche mit den USA über das Atomprogramm seines Landes in Aussicht gestellt. Pjöngjang erwarte aber Sicherheitsgarantien. Auch hätten sich beide Koreas auf ein Treffen zwischen Moon und Kim im April im Grenzort Panmunjom geeinigt. "Wir haben Fortschritte erzielt, da gibt es keine Frage", erklärte Trump am Dienstag. Er glaube, dass die Nordkoreaner es ernst meinten.

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