NSU-Terror: Vorwürfe gegen Behörden

Der Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden wegen der jahrelang erfolglosen Fahndung nach der NSU-Terrorzelle. Bei der Suche nach den mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt seien derart viele falsche Entscheidungen gefällt oder einfache Standards missachtet worden, dass der "Verdacht gezielter Sabotage oder des bewussten Hintertreibens des Auffindens der Flüchtigen" nahe liege, heißt es im Ausschuss-Abschlussbericht. Die Suche nach den Mitgliedern der NSU sei ein "Fiasko" und "Desaster" gewesen.

Die drei mutmaßlichen NSU-Terroristen stammten aus Thüringen. Sie lebten 13 Jahre im Untergrund und sollen in dieser Zeit zehn Menschen ermordet und zwei Sprengstoffanschläge verübt haben.
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