Putin verzichtet auf Ausweisung von US-Diplomaten
Putin verzichtet auf Gegenschlag

Moskau. "Neujahrsgrüße" aus dem Kreml: Nach der Ausweisung von russischen Diplomaten aus den USA wegen angeblicher Hackerangriffe setzt Kremlchef Wladimir Putin auf Deeskalation und verzichtet vorerst auf Gegenmaßnahmen. "Wir werden niemanden ausweisen", teilte der russische Präsident am Freitag in Moskau mit. Zuvor hatte Außenminister Sergej Lawrow vorgeschlagen, als Reaktion auf die Ausweisung von 35 russischen Diplomaten ebensoviele US-Gesandte zu unerwünschten Personen zu erklären. "Wir werden keine Probleme für US-Diplomaten in Russland schaffen", hieß es aber später in einer Mitteilung des Kremls. Auch die Schließung eines Erholungszentrums für Botschaftsangehörige im Nordwesten Moskaus lehnte Putin ab. "Russland wird den Familien und Kindern (der Diplomaten) nicht verbieten, die von ihnen genutzten Erholungsorte zum Neujahrsfest zu besuchen. Mehr noch. Ich lade alle Kinder der in Russland akkreditierten Diplomaten zu einem Neujahrs- und Weihnachtsfest in den Kreml ein."

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Joachim Bode aus Bad Kötzting | 31.12.2016 | 10:25  
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