Putin vor Reise nach Japan
"Hunde-Diplomatie"

Moskau. Der russische Präsident Wladimir Putin ist in Japan bekannt als großer Hundeliebhaber. Als er dem fernöstlichen Nachbarn vor vier Jahren einen Besuch abstattete, schenkte ihm die Regierung in Tokio eine Hündin der japanischen Rasse Akita, der der Präsident den Namen Yume gab. Am Donnerstag und Freitag reist Putin erneut nach Japan. Der Zeitung "Asahi Shimbun" zufolge soll er dann einen Rüden überreicht bekommen, damit Yume einen Partner bekommt. Ob sich jedoch der russische Staatschef bei seinen politischen Gesprächen mit Ministerpräsident Shinzo Abe von dieser kleinen "Hunde-Diplomatie" groß beeindrucken lässt, ist fraglich. Denn eines der Themen bei dem Treffen ist der jahrzehntelange Streit um die nördlich von Japan gelegene Inselkette der Kurilen. Tokio fordert die 1945 von der damaligen Sowjetunion besetzten Inseln zurück. Russland lehnt das ab. Bild: A. Druzhinin/Sputnik/Kreml

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