25.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Sechsjähriges Mädchen nach Gewaltverbrechen schwer verletzt Jetzt geht die Angst um

Nach dem Gewaltverbrechen an einer Sechsjährigen im niedersächsischen Upgant-Schott sucht die Polizei mit einem Phantombild nach einem jungen Mann. Dieser soll sich zur Tatzeit im Bereich der Grundschule aufgehalten haben.

von Agentur DPAProfil

Ob er lediglich Zeuge ist oder auch als Täter in Betracht kommt, wissen die Beamten nach eigenen Angaben noch nicht. Zum Zustand des Mädchens wollte sich die Polizei am Sonntag nicht äußern. Spielende Kinder hatten das schwerverletzte und nicht ansprechbare Kind am Donnerstag in einem Gebüsch auf dem Gelände einer Grundschule entdeckt. Das Mädchen wurde danach in ein künstliches Koma versetzt.

Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Sie hat Bilder von der Überwachungskamera auf dem Schulhof veröffentlicht, auf dem ein unbekannter Mann zu sehen ist. Die Sechsjährige hatte schwere Verletzungen am Kopf und Oberkörper erlitten. Als die Kinder sie am Donnerstag gefunden hatten, war sie schon nicht mehr ansprechbar. Was dem Mädchen genau zugestoßen ist, war am Wochenende noch unklar. "Wir schließen ein Sexualdelikt nicht aus. Die Untersuchung hat aber keine konkreten Belege dafür gegeben", sagte Polizeisprecherin Sabine Kahmann.

Die knapp 4000 Einwohner in Upgant-Schott sind entsetzt. "Das hätte in unserer Gemeinde, wo jeder jeden kennt, niemand erwartet", sagte der Bürgermeister der Samtgemeinde Brookmerland, Gerhard Ihmels (SPD). "Alle fühlen mit der Familie." Viele Eltern hätten jetzt aber auch Angst um ihre eigenen Kinder.

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