03.09.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Selbst Experten können Partei schwer einordnen Kein Rezept für die AfD

von Redaktion OnetzProfil

Nach dem Wahlerfolg der Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen suchen die etablierten Parteien weiter nach der richtigen Linie im Umgang mit den Rechtskonservativen. Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Arnold Vaatz (CDU), warnte am Dienstag davor, die eurokritische Partei zu verteufeln. Die AfD sei "weder die NPD noch der Ku-Klux-Klan noch der Front National", sagte er. Vaatz plädierte für einen gelassenen Umgang mit der AfD. "Klar ist aber auch: Je mehr die CDU nach links rückt, umso stärker wird die Suche nach Alternativen rechts der Mitte." Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, sagte, es sei noch nicht klar auszumachen, ob sich die relativ junge Partei am Ende "diesseits oder jenseits des demokratischen Spektrums" positionieren werde.

Themenseiten:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.