27.04.2017 - 22:10 Uhr
Deutschland & Welt

Studentin aus Ägypten bei Unfall geötet: Verdacht auf Volksverhetzung

Cottbus. Nach dem Tod einer von einem Autofahrer verletzten Studentin aus Ägypten treibt die Staatsanwaltschaft Cottbus Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung und Beleidigung voran. Autoinsassen sollen die tödlich Verletzte nach dem Unfall mit fremdenfeindlichen Parolen wüst beleidigt haben. In der Nacht zum 15. April war die 22-Jährige in der Cottbuser Innenstadt auf eine Straße getreten, wo ein Auto entlang fuhr. Der 20 Jahre alte Fahrer aus Sachsen erfasste die junge Frau mit seinem Wagen. Sie kam schwer verletzt ins Krankenhaus und starb dort später. Eine Zeugin hatte einem Artikel der "Lausitzer Rundschau" zufolge später berichtet, dass Autoinsassen die Verletzte nach dem Unfall mit fremdenfeindlichen Parolen beleidigt hätten.

von Agentur DPAProfil
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