09.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Stuttgarter Zeitung Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Zum Vormarsch der Terrormiliz IS im Irak schreibt die Zeitung:

Die Dschihadisten profitieren von der Zerstrittenheit und Schwäche ihrer Gegner. Nahezu keiner der nahöstlichen Staaten ist diesen Angreifern militärisch gewachsen. Zum anderen ist in der Region eine klammheimliche ideologische Sympathie für die anscheinend unbezwingbaren Horden erstaunlich weit verbreitet. Junge Araber erleben die Offensive des "Islamischen Staates" als langersehnte Genugtuung - auch gegen den Westen und dessen permanente Dominanz in ihren Heimatländern.

Times

Auch die britische Zeitung kommentiert dieses Thema:

Die westlichen Staaten ... sollten unverzüglich diese Armee von Aufständischen stoppen. Dies bedeutet, die Armee der Kurden mit Ausrüstungen zu versorgen. Man sollte auch die irakische Armee dazu ermutigen den irakischen Staat zu erhalten, und die IS direkt zu bekämpfen. Eine wirksame Militäraktion erscheint jetzt nötig, um einen Völkermord zu verhindern.

Westdeutsche Zeitung

Zur Umfrage über die Beliebtheit von Kanzlerin Angela Merkel meint die Zeitung:

Die SPD verschießt mit Mindestlohn und Frührente gerade ihr Pulver und hat kein anderes, die Grünen verabschieden sich so überhastet von der steuerlichen Gerechtigkeitsdebatte, wie sie sie begonnen haben, und die Linken sektierern dahin. Wenn man die Betroffenen auf diese zentralen strategischen Mängel hinweist, bekommt man meist wenig Widerspruch zu hören, dafür aber eine überraschende Antwort: Bis 2017 könne doch noch viel passieren.

Latvijas Avize

Die lettische Tageszeitung kommentiert den russischen Einfuhrstopp für westliche Lebensmittel und Agrarprodukte:

Glückwunsch zur Rückkehr zur Sowjetunion! Ideologisch ist sie schon fast wiederhergestellt. Nun beginnt auch die praktische Arbeit, um wieder ein Mangelgefühl auszulösen.

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