11.08.2014 - 00:00 Uhr
Deutschland & Welt

Stuttgarter Zeitung Pressestimmen

von Redaktion OnetzProfil

Zu den Angriffen des US-Militärs auf die Terror-Miliz IS schreibt die Zeitung:

Der Mann im Weißen Haus weiß genau, dass mit seiner vorsichtigen Dosierung wenig zu holen und viel zu verlieren ist. Die IS-Krieger werden bald allen Armeen des Nahen Ostens auf der Nase herumtanzen. Und Iraks politische Klasse unter der Führung von Premierminister Nuri al-Maliki macht keinerlei Anstalten, das durch ihre Alles-oder-nichts-Politik angerichtete Drama der irakischen Selbstzerstörung durch fundamentale politische Kompromisse zu beenden.

Le Monde

Die französische Tageszeitung schreibt zur Lage im Irak:

Der Westen ist zu Recht betroffen vom Schicksal der Christen im Irak, die von der Offensive der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat (IS) bedroht sind. Verjagt aus ihren historischen Ursprungsgebieten Mossul und Karakosch drohen sie endgültig aus der Geschichte eines Landes zu verschwinden, mit der sie seit fast 20 Jahrhunderten untrennbar verbunden sind. Für den Irak, für den Mittleren Osten, für das Christentum und für die gesamte Menschheit wäre dies ein unermesslicher Verlust.

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