19.06.2017 - 21:50 Uhr
Deutschland & Welt

Vor G20-Gipfel verüben Unbekannte Brandanschläge Feuer in Bahnanlagen

Berlin. Knapp drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg haben Unbekannte in mehreren Bundesländern Feuer in Bahnanlagen gelegt. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei in den Ländern nahm die Ermittlungen auf. Ein mögliches Bekennerschreiben aus der linksextremistischen Szene wurde geprüft.

von Agentur DPAProfil

In der Nacht zum Montag wurden laut Bundesinnenministerium 13 Anschläge verübt. Zudem seien zwei Brandsätze vor einer Zündung sichergestellt worden, teilte die Bundespolizei mit. Ziel waren vor allem Kabel an Bahnstrecken. Menschen wurden nicht verletzt. Züge fielen aus, Reisende mussten mit Verspätungen zurechtkommen.

Betroffen waren demnach Berlin, Hamburg, Köln, Dortmund, Leipzig und Bad Bevensen in Niedersachsen. Ein Ministeriumssprecher sagte, die Kabelbrände gingen auf unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen zurück. Täter wurden bislang nicht gefasst.

Auf der Internetplattform "linksunten.indymedia.org" tauchte ein mögliches Bekennerschreiben auf. Bei der Polizei hieß es, das Schreiben sei bekannt und werde geprüft. Vor dem G20-Gipfel hatten Linksextremisten wiederholt Aktionen und Anschläge angekündigt. Am 7. und 8. Juli treffen sich in Hamburg Staats- und Regierungschefs aus den führenden Industrie- und Schwellenländern sowie Vertreter der EU. (Seite 2)

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