Wachsende Aggressivität in der Gesellschaft
AfD-Vize Gauland sieht Schuld bei Merkel

Berlin. Der stellvertretende AfD-Vorsitzende Alexander Gauland gibt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Schuld an der wachsenden Aggressivität in der Gesellschaft. Seine eigene Partei trage dafür keine Verantwortung, sagte der AfD-Vize der Deutschen Presse-Agentur. Die Kanzlerin habe durch die Griechenlandrettung und dadurch, dass sie eine Million Flüchtlinge ins Land gelassen habe, die Gesellschaft gespalten, erklärte Gauland. "Das hat eine Zunahme der Aggressivität ausgelöst, die auch ich spüre", sagte der Brandenburger Fraktionsvorsitzende, der für den Bundestag kandidieren will.

Vergleiche zwischen der heutigen Situation und der Spätphase der Weimarer Republik, als sich Nazi-Schlägertrupps mit linken Gruppen Straßenschlachten lieferten, seien unangebracht, betonte Gauland. Auch weil es der Bundesrepublik wirtschaftlich viel besser gehe.
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