Wechselstress
Dreimal Altmaier, dreimal Barley

Peter Altmaier. Bild: Bernd von Jutrczenka/dpa

Berlin. Zum Glück liegen Kanzleramt, Wirtschaftsministerium und Finanzministerium im Berliner Regierungsviertel nicht weit auseinander. Denn sonst hätte es für Peter Altmaier eng werden können. Der 59-Jährige hatte am Donnerstag gleich drei Amtsübergaben.

Altmaier war bisher Chef der Regierungszentrale, sein Nachfolger ist Helge Braun (CDU). Am Vormittag dann hielt Altmaier Einzug in sein neues Ministerium, das Wirtschaftsministerium. Für Amtsvorgängerin Brigitte Zypries (SPD) gab es ein Dankeschön und einen großen Blumenstrauß. Anschließend ging es für Altmaier weiter ins Bundesfinanzministerium. Der Saarländer führte das Ressort seit Oktober geschäftsführend, nachdem Wolfgang Schäuble Bundestagspräsident wurde. Nachfolger Altmaiers wird der SPD-Politiker Olaf Scholz. Auch Katarina Barley musste dreimal ran. Die SPD-Politikerin übergab das Arbeits- und Sozialministerium, das sie seit dem Ausscheiden von Andrea Nahles ebenfalls geführt hatte, an ihren Parteifreund Hubertus Heil. Außerdem übergab sie das Familienministerium - in diesem Ressort war sie Mitte 2017 Ministerin geworden - an Franziska Giffey (ebenfalls SPD). Barleys neues Ressort ist nun Justiz. Sie übernahm es von Heiko Maas (SPD).
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