Weltfrauentag: Bundesfamilienministerin kämpft für Frauenrechte
Barley fordert weiteres Engagement für Gleichstellung

Berlin. Zum Weltfrauentag hat Bundesfamilienministerin Katharina Barley (SPD) weiteres Engagement für die Gleichstellung von Frauen gefordert. "Es gibt in der Gleichstellungspolitik leider nicht nur eine Richtung", sagte Barley bei einer Debatte am Donnerstag im Bundestag in Berlin zum Frauentag am 8. März. So sei etwa der Frauenanteil im Bundestag im Vergleich zur vorigen Legislaturperiode von knapp 37 auf ungefähr 30 Prozent gefallen.

Der Kampf für Frauenrechte sei "immer auch ein Kampf für die Demokratie als solche", sagte Familienministerin Barley. Wo sie in Gefahr seien, da stehe auch die freie Presse, die unabhängige Justiz und die kritische Kultur unter Druck. Die geplante Große Koalition habe sich darauf verständigt, soziale und Pflegeberufe, die vor allem von Frauen ausgeübt werden, aufzuwerten, betonte die SPD-Politikerin. Insgesamt elf Rednerinnen von Union, SPD, AfD, Linker und Grünen sprachen bei der Debatte. Als einziger Mann trat Sönke Rix von der SPD ans Rednerpult.
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