Weltweit Entsetzen über Äußerung von Donald Trump
"Drecksloch-Staaten"

Washington. US-Präsident Donald Trump soll bestimmte Länder als "Drecksloch-Staaten" bezeichnet haben, Berichte darüber lösten international Empörung aus. Trump bestritt am Freitag allerdings, sich auf diese Weise ausgedrückt zu haben. Seine Sprache sei zwar hart gewesen, aber so habe er sich nicht geäußert. Laut "Washington Post" und anderen Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren am Donnerstag gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus "Drecksloch-Staaten" aufnehmen müssten. Es ging dabei um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten. El Salvadors Außenminister Hugo Martínez rief die US-Regierung auf, zu den Berichten Stellung zu beziehen. Auch aus den Reihen von Trumps Republikanern kam Kritik. Die konservative Kongressabgeordnete Mia Love, Tochter haitianischer Einwanderer, nannte das Zitat "spaltend" und einen Schlag gegen die Werte des Landes. Der demokratische Senator Richard Blumenthal bezeichnete Trumps Worte auf Twitter als "unverhohlenen Rassismus" und "schamlosen Verrat amerikanischer Werte". Seite 4

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