Wissenschaftsjahr zum Arbeitsmarkt gestartet

Berlin. Mit dem Wissenschaftsjahr 2018 will die Bundesregierung die Menschen in Deutschland auf den dramatischen Wandel der Arbeitswelt vorbereiten. Oft gebe es Horrorszenarien über wegbrechende Arbeitsplätze wegen der Digitalisierung, sagte Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) zum offiziellen Startschuss der groß angelegten Veranstaltungsreihe am Montag in Berlin. Doch wenn berufliche Kompetenzen angepasst und ausgebaut würden, sei sogar das Ziel der Vollbeschäftigung in Deutschland machbar. Im Zentrum des Wissenschaftsjahrs steht die Frage, wie die Digitalisierung, neue Arbeitsmodelle und die Entwicklung künstlicher Intelligenz die Arbeit verändern. Forschungsprojekte und -ergebnisse sollen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Wanka sagte: "Es werden Berufsfelder wegfallen, es werden aber vor allem Berufsbilder sich ändern." Der Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaften, Klaus Bengler, sagte: "Arbeit wird kognitiver, Arbeit wird mentaler." Dabei komme es darauf an, dass sich die Menschen nicht von intelligenten Maschinen bestimmen ließen.
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