Worte des Papstes
Franziskus ruft zu einer Welt ohne Hass auf

Rom. Angesichts neuen Terrors hat Papst Franziskus die Menschen zu einer Welt ohne Hass und Gewalt aufgerufen. Es werde ein gutes Jahr, wenn jeder versuche, Tag für Tag etwas Gutes zu tun, sagte der Pontifex am Sonntag beim Angelusgebet nach der Neujahrsmesse auf dem Petersplatz vor rund 50 000 Gläubigen. Man schaffe Frieden, indem man "Nein" zu Hass und Gewalt und "Ja" zur Brüderlichkeit und Versöhnung sage. Er gedachte zugleich der Opfer des neuen Anschlags in Istanbul. Er sei im Gebet nahe bei den Familien der Angehörigen, bei den Verletzten und bei dem gesamten türkischen Volk. Der Herr möge alle unterstützen, die gegen "das Übel des Terrors" und das Blutvergießen arbeiteten, das die Welt in Angst versetze. Zum Weltfriedenstag, den die katholische Kirche seit 50 Jahren am 1. Januar begeht, rief Franziskus auch zu einer gewaltfreien Politik auf.

Zudem würdigte der Papst in seiner Neujahrspredigt die Mütter. "Die Mütter sind das stärkste Gegenmittel gegen unsere individualistischen und egoistischen Neigungen, gegen unsere Formen des Sich-Verschließens und der Gleichgültigkeit", sagte er. Eine Gesellschaft ohne Mütter verliere "ihr Herz", so der Papst.
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