25.08.2014 - 00:00 Uhr
Sport

0:1 gegen Frankfurt - Ingolstädter Derbysieg - Leipzig bereits vorne Katzenjammer in Nürnberg

von Agentur DPAProfil

Das ging flott! Schon nach drei Spielen thront der wegen seiner Finanzkraft gefürchtete Aufsteiger RB Leipzig erstmals an der Spitze der 2. Fußball-Bundesliga. Die Leipziger sind das einzige Team der Liga, das noch kein Gegentor kassiert hat. Aber auch beim 1. FC Kaiserslautern bricht wieder Euphorie aus: Der viermalige deutsche Meister besiegte am Sonntag im Topspiel vor 33 289 Zuschauern auf dem Betzenberg Eintracht Braunschweig verdient mit 2:1. "Die neue Stärke? Wir denken nur noch von Spiel zu Spiel. So sind wir auf einem guten Weg", sagte FCK-Torwart Tobias Sippel.

Sieben Punkte nach drei Spielen weisen außerdem noch der Karlsruher SC, der in Düsseldorf 2:0 gewann, und überaschend Darmstadt 98 auf. Der Aufsteiger besiegte den bislang punktgleichen VfR Aalen am Sonntag im eigenen Stadion nach Toren von Hanno Behrens und Torjäger Dominik Stroh-Engel (Foulelfmeter) mit 2:0. "Harte Arbeit wird belohnt", begründete Mittelfeldspieler Marcel Heller den Topstart der Hessen. Am Montagabend könnte noch der VfL Bochum nachziehen - mit einem Heimsieg gegen Union Berlin.

Bei einigen ambitionierten Traditionsclubs ist von einer Aufbruchstimmung schon nach 270 Saisonminuten nichts mehr zu spüren. Beim 1. FC Nürnberg hat sich die Startkrise mit dem 0:1 gegen den FSV Frankfurt weiter verschärft. "Die schlechten Ergebnisse drücken auf die Stimmung", sagte Sportvorstand Martin Bader. Ausgerechnet der Neu-Frankfurter und Ex-Nürnberger Hanno Balitsch erzielte für den zuvor sieglosen FSV das Siegtor. Nürnbergs Routinier Javier Pinola scheiterte zuvor mit einem Foulelfmeter an FSV-Torwart Patric Klandt. Schon am Sonntag reagierte der Bundesliga-Absteiger und verpflichtete den Tschechen Ondrej Celustka (25) für die Abwehr sowie den Portugiesen Daniel Candeias (26) von Benfica Lissabon für die schwächelnde Offensive (siehe Kasten).

Den ersten Rückschlag erlitt die SpVgg Greuther Fürth. Die Franken verloren im bayerischen Derby beim FC Ingolstadt am Sonntag 0:2. Mathew Leckie und Pascal Groß trafen in der zweiten Hälfte. "Wir kamen gar nicht zu unserem Spiel", bekannte Fürths Tom Weilandt. Ingolstadt verbesserte sich auf fünf Punkte. "Zweitliga-Fußball heißt sich reinfighten", sagte FCI-Trainer Ralph Hasenhüttl, der rundum zufrieden war: "Es war ein super Heimspiel von uns."

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