11.05.2018 - 22:24 Uhr
Deutschland & Welt

2. Bundesliga: Endspiel um den Titel 1. FC Nürnberg trifft am Sonntag auf die punktgleiche Fortuna aus Düsseldorf

Vier Jahre Zweitklassigkeit lässt der 1. FC Nürnberg hinter sich. Das letzte Saisonziel wollen die Franken nun auch erreichen: Als Nummer eins in die Bundesliga zurückkehren. Die letzte Hürde ist nochmal richtig hoch. Coach Köllner ordnet irritierende Aussagen ein. Ganz andere Sorgen hat Lokalrivale Greuther Fürth.

Nach dem Aufstieg wollen die Spieler des 1. FC Nürnberg auch die Zweitliga-Meisterschaft feiern. Am Sonntag steigt das "Endspiel" gegen die punktgleiche Fortuna aus Düsseldorf. Bild: Daniel Maurer/dpa
von Agentur DPAProfil

Nürnberg. Bundesliga-Rückkehrer 1. FC Nürnberg will unbedingt auch sein letztes Saisonziel erreichen und sich als Spitzenreiter aus der Fußball-Zweitklassigkeit verabschieden. "Wir wollen jedes Spiel gewinnen und auch gegen Düsseldorf drei Punkte holen", sagte Trainer Michael Köllner vor dem letzten Spieltag am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Fortuna Düsseldorf. "Wir wollen am Ende die Felge hochhalten und auch die beste Mannschaft der Liga sein." Den Nürnbergern würde am Sonntag schon ein Remis reichen, um vor den punktgleichen Rheinländern die Schale für die Zweitliga-Meisterschaft zu gewinnen. In diesem Fall würde der frühere FCN-Nationalspieler und 68er Meisterspieler Ludwig Müller die Ehrung vornehmen. "Das Momentum spricht für uns", erklärte Köllner.

Köllner erläuterte zudem, wie seine irritierenden Aussagen zur Zukunft als Nürnberger Trainer zu deuten waren. Der 48-Jährige wollte nach eigener Darstellung das Umfeld sensibilisieren, um auch in erwartbar schweren Zeiten in der Eliteklasse die Mannschaft zu unterstützen und sie in Ruhe arbeiten zu lassen. "Ich gehe mit großer Vorfreude in die neue Saison. Auch für mich wird mit dem Aufstieg ein Traum wahr", stellte Köllner nochmals klar.

Unterdessen ist eine Personalentscheidung gefallen. Seit Januar 2014 spielt Ondrej Petrak für den 1. FC Nürnberg - und darf sich auch in der Saison 2018/19 dienstältester Club-Profi nennen. Der Verein wird den auslaufenden Vertrag des Tschechen per Option um ein Jahr verlängern.

Fußball-Deutschland blickt gespannt auf den Kampf des Hamburger SV gegen den erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga - doch auch eine Klasse tiefer wankt ein kleiner "Dino" ganz gewaltig. Die SpVgg Greuther Fürth, einziger Verein mit bislang 29 Zweitliga-Spielzeiten, steht unmittelbar vor dem Absturz in die Drittklassigkeit. Nur ein finaler Kraftakt am Sonntag (15.30 Uhr) beim 1. FC Heidenheim kann die Franken noch retten. Coach Damir Buric schwor seine verunsicherte Truppe bereits auf den letzten Showdown ein: "Wir müssen noch einmal aufstehen, uns richten und dann geht es volle Pulle, wie beim Boxen. Das wird ein offener Schlagabtausch." Aussichtslos ist die Lage freilich nicht, ein Auswärtssieg reicht sogar schon für die direkte Rettung. Bei einem Unentschieden sind gleich drei Szenarien möglich: Verlieren Braunschweig und Aue gleichzeitig, ist der Klassenerhalt ebenso fix. Verliert nur eines der beiden Teams, dann muss das "Kleeblatt" in die Abstiegs-Relegation. Punkten sowohl die Eintracht als auch die Sachsen, dann geht Fürth bei einem Remis direkt in die 3. Liga.

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