6:3-Auswärtssieg bei den Kölner Haien - Entscheidung am Sonntag?
Eisbären haben alle Trümpfe in der Hand

Titelverteidiger Eisbären Berlin hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet und auf dem Weg zu seiner siebten deutschen Eishockey-Meisterschaft den ersten Matchball erspielt. Die Mannschaft von Trainer Don Jackson kam am Freitag im dritten Finalspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zu einem am Ende turbulenten 6:3 (1:1, 3:0, 2:2) bei den Kölner Haien.

Damit bestätigte sich der Heimfluch im Duell der beiden Teams erneut. Nach drei Auswärtssiegen steht es in der Serie "Best of Five" nun 2:1 für die Berliner, die bereits am Sonntag (14.30 Uhr) mit einem Sieg im vierten Spiel vor eigener Kulisse die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt machen können. "Wir haben genau zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Es wird am Sonntag ein großes und hartes Spiel", sagte Eisbären-Goalie Rob Zepp bei Servus TV.

Durch Treffer von Julian Talbot (2. Minute), James Sharrow (22.), Mark Katic (30.), Mads Christensen (36./60.) und André Rankel (59.) sicherten sich die Berliner vor 18 649 Zuschauern wie schon beim 4:2 fünf Tage zuvor den Sieg in der Lanxess-Arena. Die Treffer für die Kölner, die letztmals 2002 den Titel geholt hatten, durch Rok Ticar (5.), Ales Kranjc (57.) und Marco Sturm (58.) waren zu wenig. Damit halten nun wieder die Berliner die Trümpfe in der Hand. Doch zu sicher dürfen sie sich nicht fühlen. In sieben Aufeinandertreffen mit den Haien in dieser Saison gab es sieben Auswärtssiege. Ein mögliches fünftes Spiel würde am Mittwoch (19.30 Uhr) in Köln stattfinden.
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