01.09.2017 - 22:22 Uhr
Sport

Abstand zum Mercedes-Duo Valtteri Bottas und Lewis Hamilton ist aber minimal Vettel im Training Dritter

Monza. Im Königlichen Park von Monza hat sich Sebastian Vettel zum Auftakt seines Ferrari-Heimspiels nur knapp dem Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas geschlagen geben müssen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister war am Ende des Freitagstrainings nur 0,140 Sekunden langsamer als Spitzenmann Bottas. Der Finne verwies seinen Teamkollegen Hamilton auf den zweiten Platz.

Sebastian Vettel will die Pole im Ferrari-Land. Bild: dpa
von Agentur DPAProfil

In der ersten 90-minütigen Einheit hatte noch Hamilton vor Bottas die schnellste Runde gedreht. Vettel, der elf Jahre nach Legende Michael Schumacher am Sonntag (14.00 Uhr/RTL und Sky) Ferrari wieder einen deutschen Sieg schenken möchte, war zunächst ebenfalls Dritter geworden.

"Es gibt noch viel zu tun. Es war heute ein bisschen durchwachsen, zum Schluss war ein bisschen viel Verkehr auf der Strecke, deshalb war die Pace nicht ideal auszumachen", resümierte Vettel. "Wir können uns noch ein bisschen verbessern und müssen am Auto arbeiten." Damit meinte Vettel die Balance des Wagens, die Stabilität und das Bremsverhalten. "Wir sind noch nicht da, wo wir sein können." Nico Hülkenberg musste seinen Renault nach kleinen Hydraulikproblemen vorzeitig in der Garage abstellen und wurde Zwölfter. Sauber-Mann Pascal Wehrlein musste sich mit Rang 20 begnügen und war damit Letzter.

Autodromo Nazionale di Monza - da geraten die Formel-1-Fahrer ins Schwärmen. "Auf dieser Strecke ist eine unglaubliche Leidenschaft für den Motorsport. Solche Kurse werden ja heute gar nicht mehr gebaut", sagte Hamilton. "Ich weiß auch nicht warum, aber die Konstrukteure haben dieser Strecke soviel Charakter und so unglaubliche Kurven verliehen. Das ist einfach ein einzigartiger Kurs."

Dem gibt es nicht viel mehr hinzuzufügen. Vettel & Co. können auf diesem 5,793 Kilometer langen Kurs so richtig Gas geben. Alleine der Vollgasanteil auf dieser Hochgeschwindigkeitsstrecke liegt bei 79 Prozent, Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 360 km/h werden von den Fahrern erreicht. Ferrari ist ein bedeutender Bestandteil dieser Historie. Tradition wird hier groß geschrieben.

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